Es spricht der Dosenöffner

Inzwischen wohnt Paula schon einige Zeit bei mir und im Tagesablauf hat sich eine (notwendige) Routine eingespielt.

Paula weiß schon ziemlich genau, wann mein Wecker morgens klingelt. Nachts liegt sie nicht mehr bei mir, sondern geht in der Wohnung auf Entdeckungstour. Erst kurz bevor ich aufstehen muss, gesellt sie sich dann zu mir – nicht aus Liebe, sondern sicher eher, damit ich keinesfalls vergesse ihr als allererstes Futter zu geben.

Während der Fütterung kümmere ich mich als gewissenhafter Dosenöffner um die Katzentoiletten (Paula hat zwei davon).

Nach der frühmorgendlichen Fütterung folgt noch eine kurze Spielrunde, die ich mit einer Aufräum-Tour kombiniere. Wenn ich zwischen Schlafzimmer, Küche und Computer hin und her laufe, habe ich immer eine Hand frei für eine Spielangel mit einer Feder dran.

Um den Abschied nicht allzu aufregend zu machen, wird das Katzenspielbrett mit einigen wenigen Leckerlies bestückt und danach bin ich unterwegs zur Arbeit.

Wenn ich wieder zuhause bin, gibt es dann immer zuerst eine große Begrüßungsszene, die von sehr viel Miau begleitet wird. Paula will dann immer erstmal auf den Arm genommen und ausgiebig gekuschelt werden. Erst danach ist es mir dann gestattet ohne allzu großes katzenseitiges Klagen meinen Outfit in ein bequemeres Zuhause-Outfit zu ändern.

Dann folgt die Abendfütterung für Paula, natürlich von viel Miau begleitet. In dieser Zeit habe ich dann auch Gelegenheit was zu essen. Danach will Paula bespaßt werden und daran lässt sie auch gar keinen Zweifel aufkommen.

Wenn Paula nicht genügend bespaßt wird, vertreibt sie sich die Zeit mit kurzen Anfällen von Verrücktheit indem sie zum Beispiel in einer affenartigen Geschwindigkeit kreuz und quer durch die Wohnung rennt … vom Schlafzimmer durchs Wohnzimmer die Treppe hoch ins Gästezimmer und wieder zurück.

Am meisten macht ihr das Spiel mit Federspielzeug Spaß. Das kombiniere ich dann gerne mit dem einen oder anderen Einfall … zum Be